<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122</id><updated>2012-02-01T12:24:10.899+01:00</updated><title type='text'>PiPaPopudadeldü</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-8139845588497364113</id><published>2012-01-22T17:29:00.000+01:00</published><updated>2012-01-22T17:29:33.989+01:00</updated><title type='text'>Über K A P I T U L A T I O N</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:PunctuationKerning/&gt;   &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;   &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;    &lt;w:DontGrowAutofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Vor drei Jahren trat Tocotronic im Centraltheater in Leipzig auf. Das auskaufende Publikum fand sich eingequetscht zwischen roten Samtlehnen. Als der Vorhang fiel, stand auf der Bühnenrückwand in leuchtenden Lettern das Wort KAPITULATION. Die hühnerbrüstigen Burschen gaben ihr Konzert als wäre die Bühne nur irgendeine und als würde nicht dieses Wort über ihren nickenden Köpfen schweben. Ich fand es dreist. Vier hühnerbrüstige Burschen benutzen die Stärke eines solchen Wortes, um sich selbst aufzuschicken. Mit dem Theater machten sie es ähnlich. Dabei hätte man aus dem Raum eine Menge machen können. Wären sie eine echte Rockband, dann hätten sie vielleicht den Vorhang angezündet. Oder angepisst.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Aber wahrscheinlich ging ich von falschen Voraussetzungen aus. Tocotronic ist keine Rockband, selbst wenn sie feurerbrünstig leuchtend Kapitulation über ihre Köpfe schreibt und ihre Platte so nennt. Auch wenn sie auf Gitarren schrammelnd aus vollem Hals „Aber hier leben, Nein danke!“ singen. Käme darin noch irgendwo Deutschland vor, müssten sie sich wahrscheinlich vor dem Verfassungsschutz in Acht nehmen. Wobei, heutzutage ja nicht mehr. Insofern war es eben purer Pop: Aneignung durch Sinnentleerung zum Zwecke der Coolness. Nicht mein Geschmack jedenfalls. Das Konzert, die Burschen, die Bühne. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Wellen schlagen&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Aber Kapitulation ist ein so schönes Wort. Klangvoll. Es enthält außer E alle Vokale des deutschen Alphabets. Und das in einer Reihenfolge, die im Klang Wellen schlägt. Man kann gar nicht anders als jeden Buchstaben einzeln auszusprechen. Wellen schlagen – das schaffte Tocotronic nicht an diesem Abend. Auch nicht als sie das Publikum nach einer Weile schüchtern bittend zuriefen „Ihr dürft auch aufstehen“. Es standen zwar alle gehorchend auf, der Funke sprang jedoch nicht über. Vielleicht hätten sie doch den Vorhang anzünden sollen. Wer gehorcht, kapituliert nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Kapitulation hat mit Krieg zu tun. Kapitulation folgt auf Kampf. Es ist wie verlieren, nur vorher. Man legt die Waffen vor sich hin. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Und es gibt die Kapitulation des täglichen Lebens. Das ist, wie etwas loslassen müssen, das man über lange Zeit ganz nah bei sich getragen hat. Es tropft langsam aus Einem heraus, wie das letzte Wasser aus einem gesprungenen Krug. Kapitulation folgt auf eine Erkenntnis. Die Erkenntnis des Scheiterns. Doch Kapitulation ist auch entschieden. Man steht vor ihr, wie vor einer großen Mauer. Dann nimmt man das, was man nah bei sich getragen hat, legt es sacht vor sich hin, dreht sich um und geht. Wenn man es schafft, nicht zurück zu blicken, dann ist Kapitulation auch Befreiung. Die sieglose eines lange gekämpften Kampfes. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Kapitulieren hilft manchmal. Im Alltag. Hier findet Tocotronic die richtigen Worte, darin sind sie gut. Mit vordergründiger Poesie bewegen sie kindliche Seelen, die meinen, den Weltschmerz zu spüren. Aus voller Seele singen sie mit: &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Wenn Du denkst, "Fuck it all, wie soll es weitergehen?": Kapitulation ohohoh“.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Solche Worte bewegen diejenigen, die im entleerten Singsang der luxuriösen Alltäglichkeit nach etwas suchen, dass Bedeutung schafft, ohne Verantwortung zu implizieren. Wer aber alltäglich um das Überleben kämpft, darf nicht kapitulieren. Nie. Und wenn der Kampf vorübergehend innen bleibt. Manchmal ist es gut, sich die Bedeutung von Worten wieder in Erinnerung zu rufen. Und manchmal ist es gut, zu kämpfen. Ohoh.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-8139845588497364113?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/8139845588497364113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=8139845588497364113&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/8139845588497364113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/8139845588497364113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2012/01/uber-k-p-i-t-u-l-t-i-o-n.html' title='Über K A P I T U L A T I O N'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-7404371480845698856</id><published>2011-09-13T22:31:00.007+02:00</published><updated>2011-09-24T21:54:35.049+02:00</updated><title type='text'>2010</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--7Hs4hCTa2E/Tm-3OeSRF-I/AAAAAAAAAF0/DWWeEUINWRk/s1600/CIMG6484.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/--7Hs4hCTa2E/Tm-3OeSRF-I/AAAAAAAAAF0/DWWeEUINWRk/s400/CIMG6484.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;...teilte sich in der Mitte und ging vorüber wie der Schlag von Wimpern, in denen sich etwas verfing, abtropfte und hängen blieb. Hier eine Auswahl dessen:  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Früh um 3 bei -10 Grad und 5 Litern Glühwein eine gigantische Schneefrau zu bauen&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Beim Podcast und Video schneiden mit A. fast zu sterben (vor Lachen)&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Drei Tage lang meinen 30,5. Geburtstag mit A. bis Z. auf einer fränkischen Hütte zu feiern &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Beizuwohnen, wie ein Grillabend mit Bekannten und Nachbarn ganz von selbst zur „Noche Latina“ wird&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Einen Stapel gebundener Briefe aus dem Leipziger Mariannenturm vor meiner Tür zu finden, die mir eine Welt öffnen, die uns verwandt und so fremd ist&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ayWzlsJ0Cp4/Tm-3_6X99cI/AAAAAAAAAF4/MoHPEyleVwc/s1600/P1040065.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-ayWzlsJ0Cp4/Tm-3_6X99cI/AAAAAAAAAF4/MoHPEyleVwc/s320/P1040065.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Für kurze Zeit das Gefühl wieder zu gewinnen, dass Seele und Körper an einem Ort sind&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Morgens in der dunklen Küche mit der kleinen S. die Bremer Stadtmusikanten zu malen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu lernen, die Fragen zu lieben &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In meinem Bauwagen aufwachen und mich ganz geborgen fühlen und nur ein bisschen einsam.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-7404371480845698856?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/7404371480845698856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=7404371480845698856&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/7404371480845698856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/7404371480845698856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2011/09/2010.html' title='2010'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/--7Hs4hCTa2E/Tm-3OeSRF-I/AAAAAAAAAF0/DWWeEUINWRk/s72-c/CIMG6484.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-4232135730600285313</id><published>2011-09-13T22:31:00.005+02:00</published><updated>2011-09-13T22:45:03.010+02:00</updated><title type='text'>Gedanken zum: Wohnzimmer</title><content type='html'>&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jlWJOkbYf40/Tm-9cAiHmLI/AAAAAAAAAF8/moMUDGgAF-E/s1600/DSC2613-2-300x198.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="264" src="http://2.bp.blogspot.com/-jlWJOkbYf40/Tm-9cAiHmLI/AAAAAAAAAF8/moMUDGgAF-E/s400/DSC2613-2-300x198.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Foto: Museum Industriekultur Lauf&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Vor einiger Zeit in Leipzig dachte ich, dass ich eine neue Erkenntnis über das Wohnen in Gemeinschaften gefunden hätte. Den Kern dieser Erkenntnis bildet das Wohnzimmer. Jede gute Wohngemeinschaft, so meinte ich, hat ein solches. Und das Indiz für das Funktionieren einer Gemeinschaft, so meine Schlussfolgerung, sei die gemütliche Bewohntheit eines Wohnzimmers. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Geisterstadt&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Anlass zur wie ich meinte letztgültigen Bestätigung der Erkenntnis gab mein Besuch in einem Leipziger Hausprojekt. Vom Zentrum ausgehend, zerfranst die Stadt zu ihren Rändern hin zunehmend in Stadtteile, wo nur jedes zweite Haus bewohnt scheint, bis hin zu ganzen Geisterstraßenzügen, auf deren breiten Straßen das einzige Lebenszeichen die Büsche sind, welche sich durch die Ritzen der welligen Pflastersteine zwängen. Ich liebe diese Gegenden. Und das tun auch andere. Sie nehmen sich den Raum und fangen etwas Neues an. Zum Beispiel ein Hausprojekt. Wie die Büsche zwischen den Pflastersteinen sprießen sie in Leipzig aus dem Boden. Und alle haben sie bestimmt ein Wohnzimmer. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Die Küche&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Wohnzimmer-Erkenntnis voraus gingen meine Erfahrungen in diversen WGs und zuletzt in einer Hofgemeinschaft auf dem Land. Immerhin hatten 6 der 8 WGs in denen ich wohnte, überhaupt ein Wohnzimmer. In der ersten war es der größte Raum der Wohnung, in dem man mittendrin stand, sobald man die Haustür öffnete. Die Nutzung als solches beschränkte sich auf eine Ecke, in der ein Sitzmöbel stand, welches Rückenschmerzen verursachte sowie der Fernseher. Kiffen, Kaffeetrinken und alles, was man als Erstsemester sonst so macht, fand in der Küche statt. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Der Esstisch&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In der nächsten WG in Peru hatte das Wohnzimmer einen Esstisch und keinen Fernseher. Der Boden war PVC und es gab auch keine Bilder an der Wand. Die Küche hingegen, hatte keine Sitzgelegenheit, weshalb der Esstisch zum zentralen Treffpunkt und Arbeitsplatz wurde. Auch die Bilder für die Wohnzimmerwände malten wir dort selbst. Eines hieß „Avocado im Zimmer“. Ein Stilleben. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Die Wäschekammer&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zur Reihe der Wohnzimmer-WGs zählt auch eine in Berlin-Neukölln. Es war sehr klein und bot nur für einen Bruchteil der Mitbewohner und zahlreichen Gäste Platz. Anziehungspunkt war über lange Zeit ebenfalls allerhöchstens der Fernseher. Später stieg das Zimmer vom Wäschetrockenraum zur Abstellkammer ab, in der bereits Ausgezogene ihre nicht mehr benötigten Möbel lagerten. Zu diesem Zeitpunkt funktionierte der Putzplan längst nicht mehr und ich traf regelmäßig zu unterschiedlichsten Gelegenheiten Personen in der Küche an, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Das Gemeinschaftszimmer&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Doch jetzt kommt der Beweis: In meiner besten WG aller Zeiten, war das Wohnzimmer auch als solches genutzt, man konnte sich gemütlich auf eine der vorhandenen Couches lümmeln, der Teppich wurde regelmäßig gesaugt und es lagen immer Chips und Zigaretten in greifbarer Nähe. Oder lag das nur daran, dass die Küche in der Wohnung zu klein war? Überhaupt nannten wir dieses Zimmer Gemeinschaftszimmer. Erste Zweifel an meiner Hypothese kommen auf. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Der Hof&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Beim genaueren Betrachten, fand überhaupt das meiste WG-Leben in der Küche statt. Bleibt noch die Hofgemeinschaft auf dem Land. Das Wohnzimmer war einfach dunkel und ungemütlich. Und warum ein Wohnzimmer, wenn man eine Dachterasse, eine Wohnküche und eine Vielzahl an Hektar Hof, Weide, Wald, Wiesen und Feld um sich herum hat? Ist das Wohnzimmer heutzutage vielleicht einfach nur obsolet geworden?&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun. Selbst das Hausprojekt in Leipzig hatte noch ein Wohnzimmer, welches die Bewohner auch als solches bezeichneten. Komisch eigentlich. Gerade in so alternativen Wohnformen, deren Bewohner in der Regel das "Bürgerliche" per se ablehen, gibt es ein auch so betiteltes Wohnzimmer. Und das, obwohl es in dem Fall das Zimmer ist, welches am wenigsten be"wohnt" wird. A propos: Sind die anderen Zimmer eigentlich keine, in denen man wohnt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif;"&gt;Wände müssen fallen&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gestern lese ich in der Zeitung, warum wir uns in Deutschland eigentlich immer noch hauptsächlich in Wohnzimmer-Küche-Bad Wohnungsstrukturen der Nachkriegszeit zwängen. War das Wohnzimmer damals nicht der repräsentative Raum, wo Gäste empfangen wurden, wo die frische Hausfrau ihrem von der Arbeit kommenden Ehemann die Füße hochlegte, das Bier aufmachte und ihm die geschniegelten Kinder zur Seite setzte? Die Zeiten sind zum Glück vorbei. Gäste empfängt man nicht mehr wie früher. Man empfängt höchstens Freunde und Gäste trifft man eher beim Italiener um die Ecke.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In der Küche ist einfach mehr Leben, dort wird etwas getan, Essen bereitet, Schnittlauch geschnitten, Teig geknetet, abgespült. Da passieren noch die bodenständigsten und natürlichsten Dinge, die uns im heutigen zeitamputierten, twitterigen Cyber-Leben immer mehr abhanden kommen. Wohnküchen, Wohnbäder, Wohnklos? Oder es gibt dazwischen gar keine Wände mehr. Der Mensch fühlt sich vielleicht gerade deshalb intuitiv gerade nicht dort am wohlsten, wo einzig die Muße Raum findet, sondern wo etwas geschieht, sich etwas verändert und etwas natürlich handelnd lebendig ist. Demnächst, so habe ich beschlossen, werde ich mal ein Exempel statuieren und in der Küche übernachten. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-4232135730600285313?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/4232135730600285313/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=4232135730600285313&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/4232135730600285313'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/4232135730600285313'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2011/09/gedanken-zum-wohnzimmer.html' title='Gedanken zum: Wohnzimmer'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jlWJOkbYf40/Tm-9cAiHmLI/AAAAAAAAAF8/moMUDGgAF-E/s72-c/DSC2613-2-300x198.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-2891181681252977486</id><published>2011-09-13T21:53:00.000+02:00</published><updated>2011-09-13T21:53:29.511+02:00</updated><title type='text'>2009</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UiYhhX2x6-w/Tm-0fIPlohI/AAAAAAAAAFw/QncdipoP3ZQ/s1600/P1000996.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-UiYhhX2x6-w/Tm-0fIPlohI/AAAAAAAAAFw/QncdipoP3ZQ/s200/P1000996.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:PunctuationKerning/&gt;   &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;   &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;    &lt;w:DontGrowAutofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;..gab es nicht viel Erfreuliches. Aber wie immer ist das Glück meist nur ein Moment. Oder mehrere:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Auf einem Berg in der Sonne im Schnee von absoluter STILLE umgeben zu sein und die Freunde recht nah zu wissen&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Meinen Namen auf dem gleichen Briefkasten wie S. zu lesen&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mit Frau A. aus Ghana Google neu zu entdecken&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;W. aus dem Irak zum katholischen Pfarrer zu begleiten und dabei die Geschichte vom Dornbusch zu kapieren&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ZIJJ0Jw7VGY/Tm-y9lgAIQI/AAAAAAAAAFs/Ki3epfPAODo/s1600/P1020139.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-ZIJJ0Jw7VGY/Tm-y9lgAIQI/AAAAAAAAAFs/Ki3epfPAODo/s200/P1020139.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Mir in einem marokkanischen Taxi zwei Stunden lang bei 48 Grad den Beifahrersitz mit J. zu teilen&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Kiloweise Zwetschgenmuß zu kochen, vom leckersten Zwetschgenbaum der Welt&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das journalistische Handwerk zu erlernen &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;An meinem 30. Geburtstag mit fast allen meiner liebsten Freunde Schokoladenessen zu spielen&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-2891181681252977486?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/2891181681252977486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=2891181681252977486&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/2891181681252977486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/2891181681252977486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2011/09/2009.html' title='2009'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-UiYhhX2x6-w/Tm-0fIPlohI/AAAAAAAAAFw/QncdipoP3ZQ/s72-c/P1000996.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-3545609675898327172</id><published>2011-06-26T14:34:00.000+02:00</published><updated>2011-06-26T14:34:44.767+02:00</updated><title type='text'>Pipapos Wiedereröffnung</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-n5K6uZcObJI/TgcnTKrIOqI/AAAAAAAAAFo/hP-HqYRW2xM/s1600/P1010107.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-n5K6uZcObJI/TgcnTKrIOqI/AAAAAAAAAFo/hP-HqYRW2xM/s320/P1010107.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-3545609675898327172?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/3545609675898327172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=3545609675898327172&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/3545609675898327172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/3545609675898327172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2011/06/pipapos-wiedereroffnung.html' title='Pipapos Wiedereröffnung'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-n5K6uZcObJI/TgcnTKrIOqI/AAAAAAAAAFo/hP-HqYRW2xM/s72-c/P1010107.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-9209988060825189501</id><published>2010-02-05T20:01:00.000+01:00</published><updated>2010-02-05T20:01:39.469+01:00</updated><title type='text'>Von Mohammed zu Maria</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;i&gt;Der mutige Weg einer Muslimin zur katholischen Taufe&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aynur* wischt unauffällig ein paar Kekskrümel von den hellen Holzstühlen und setzt sich. Auf dem Tisch brennt eine Kerze. Der Lehrer lächelt und faltet seine Hände auf der Bibel. Sonst ist dort nichts, keine Blumenvase, keine Kekse. Nur die Kerze und die Bibel. Durch das Fenster sieht man den Kirchturm. Er ist ganz groß und Aynur ganz klein in dem hellen Zimmer.&lt;br /&gt;Der Lehrer, wie ihn Aynur nennt, heißt Jochen Schmidt*. Er ist Priesteranwärter und noch keine 30 Jahre alt. Sein Blick ist freundlich und bestimmt, wie von jemandem, den man nach dem Weg fragt und der ohne zu zögern in die richtige Richtung weist. Es besteht kein Zweifel, dass Herr Schmidt schon früh in seinem Leben einen klaren Weg eingeschlagen hat. Einen, der von Gott bestimmt ist. &lt;br /&gt;Aynur ist Ende 30, Mutter von drei Kindern und ihr Weg war keineswegs so geradlinig wie der von Herrn Schmidt. Es war ein Fluchtweg, der sie aus dem Irak in einen kleinen Ort bei München geführt hat. Seit einem Jahr trifft sich Aynur Woche für Woche mit dem Priesteranwärter und spricht mit ihm über das Christentum. Aynur, auf dem Papier Muslimin, möchte sich taufen lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Immer neue Ausreden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im wirklichen Leben heißt sie anders. Aber Aynur möchte ihren richtigen Namen nicht nennen. Der Übertritt zum Christentum, und damit die Abkehr vom Islam, kann selbst in Deutschland gefährlich sein. Die Bedrohung kommt zwar nicht vom Staat, dafür aber aus dem eigenen Umkreis. „Wenn mein Vater wüsste, dass ich konvertiere, würde er mich umbringen“. Aynurs Lachen lenkt einen Augenblick lang ab von der Unvorstellbarkeit dieser Aussage. Konvertiten sind für viele Muslime Abtrünnige. &lt;br /&gt;Über vier Millionen Muslime leben laut einer Studie des Innenministeriums in Deutschland. Schätzungen zufolge konvertieren jährlich weniger als 100 zum Christentum.&lt;br /&gt;Die Familie von Aynurs Vaters ist streng muslimisch. Ihre Mutter ist die einzige im Irak, die Bescheid weiß über die geplante Taufe ihrer Tochter. Dort hat Aynur mit eigenen Augen gesehen, wie ihre christlichen Nachbarn aus der Stadt vertrieben wurden. Im Juli 2009 seien Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes systematisch bombardiert worden, erzählt sie. „Ich habe kein Vertrauen mehr in den Islam und seine Anhänger. Ich habe zu viel Krieg gesehen“, Aynurs Augen wandern unruhig umher.&lt;br /&gt;„Ich habe auch gesehen, dass Christen ehrliche Menschen sind“, fügt sie hinzu und ihr Blick wird wieder klar. „Mir ist Ehrlichkeit sehr wichtig.“ Wenn Aynur zum Unterricht geht, muss sie jedoch immer neue Ausreden erfinden. Ihr Mann ist überzeugter Moslem und weiß nichts von den religiösen Zielen seiner Frau. Doch er merkt, dass sie sich verändert. Über die Taufe könnte Aynur niemals mit ihm sprechen. „Es ist mein Leben. Wenn ich etwas falsch mache, dann bekomme ich von Gott die Strafe dafür. Jeder kann selbst entscheiden, wie er handelt“, macht sich Aynur selbst Mut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;„Der Pfarrer dachte, ich mache das nur zum Spaß“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal hat Herr Schmidt einen irakischen Pfarrer eingeladen. „Er sagte, ich muss noch viel lernen für die Taufe“ resümiert Aynur mit pflichtbewusster Miene. „Die Mitarbeiter der Kirche haben am Anfang gedacht, ich mache das nur zum Spaß. Aber jetzt haben sie gesehen, dass ich es ernst meine. Ich halte alle Regeln ein. Sie sagen, ich brauche trotzdem noch Zeit“. &lt;br /&gt;Aynur fühlt sich bereit für die Taufe. Denn Ihre Geschichte mit dem Christentum begann lange vor der ersten Begegnung mit Jochen Schmidt: im Irak, wo sie als Lehrerin arbeitete. Mit einer Kollegin, die Christin war, ging sie das erste Mal in die Kirche. „Ich zündete eine Kerze an und hatte dabei ein ganz besonderes Gefühl“, erzählt Aynur. Von da an ging sie öfter. Heimlich. Das ist jetzt neun Jahre her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ein Leben ohne Rechte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aynur ist gewohnt, dass ihr Weg voller Steine ist. Kaum in Deutschland angekommen, musste sie wieder flüchten, vor den Gewaltausbrüchen ihres ersten Mannes. Mit ihrem kleinen Sohn suchte sie Unterschlupf im Frauenhaus. „Immer wenn ich mich allein gefühlt habe, bin ich in die Kirche gegangen. Dort fühle ich mich wieder stark“, sagt sie und streicht ihr offenes Haar zurück. &lt;br /&gt;Nur langsam ging es wieder bergauf. Sie ließ sich scheiden, fand eine Wohnung, begann als Küchenhilfe zu arbeiten. Und sie lernte ihren jetzigen Mann kennen. Sie wünschten sich ein Kind. Als Aynur nach langem Warten endlich schwanger wurde, nannte sie das Mädchen Maria, als Dank für die Erhörung ihrer täglichen Gebete. &lt;br /&gt;Als sie aus dem Krankenhaus kam, fand sie einen Brief des Landratsamtes. Es sei ein neues Einwanderungsgesetz in Kraft getreten und ihre befristete Aufenthaltserlaubnis damit erloschen. In ihrem Pass ist nun ein Stempel mit dem Wort „Duldung“. Duldung bedeutet „Aussetzung der Abschiebung“, eine Umschreibung für ein Leben ohne Rechte. Alle sechs Monate wird der Status überprüft und Aynur muss bangen, ob sie und ihre Familie zurück in den Irak müssen. Christen werden im Irak verfolgt. Die Zugehörigkeit zum Christentum kann als Grund gelten, in Deutschland Asyl zu bekommen.&lt;br /&gt;Herr Schmidt bläst die Kerze aus. Mit einem Händedruck verabschiedet er Aynur hinaus in den regnerischen Nachmittag. Er hat noch andere Termine. Aynur atmet tief durch und blickt hinauf zum Kirchturm. „Wenn ich hierher komme, dann fühle ich mich gut. Ich spüre dann, dass ich weiterkämpfen muss.“&lt;br /&gt;Sie ist Christin im Herzen, seit vielen Jahren. Nur nicht auf dem Papier. Ein paar Tropfen Wasser fehlen. Doch ein Termin für die Taufe ist noch nicht in Sicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Name geändert&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-9209988060825189501?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.journalistenakademie.de/dossierbeitrag.php?b=1746' title='Von Mohammed zu Maria'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/9209988060825189501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=9209988060825189501&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/9209988060825189501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/9209988060825189501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2010/02/von-mohammed-zu-maria.html' title='Von Mohammed zu Maria'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-2441264328148666253</id><published>2009-07-17T09:41:00.000+02:00</published><updated>2009-07-17T09:42:14.584+02:00</updated><title type='text'>Berlin</title><content type='html'>Gut, ich habe sie geliebt. &lt;br /&gt;Ihr Gesicht mit tausend fremden Augen, das über sich selbst hinweg &lt;br /&gt;Blickt in die Richtung aus der die Winde kommen&lt;br /&gt;die sibirischen&lt;br /&gt;Kein Berg &lt;br /&gt;bis dorthin, sagt man.&lt;br /&gt;Ihre Arme halten nichts, das fällt&lt;br /&gt;sie liegen um sie geschlungen mit vielen offenen Händen&lt;br /&gt;auf denen werden Tempel gebaut, &lt;br /&gt;in den Achseln Höhlen.&lt;br /&gt;Alles fließt durch sie wie durch raue Kehlen&lt;br /&gt;schwappt&lt;br /&gt;kein Ufer vor lauter Fließen wo man sich niederlässt&lt;br /&gt;selbst an der Spree.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, ich habe sie geliebt, &lt;br /&gt;ihre Gleichgültigkeit&lt;br /&gt;ihre Einsamkeit,&lt;br /&gt;ihre Brandung &lt;br /&gt;ohne Fels.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-2441264328148666253?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/2441264328148666253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=2441264328148666253&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/2441264328148666253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/2441264328148666253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2009/07/berlin.html' title='Berlin'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-375148130918358868</id><published>2009-03-19T15:48:00.015+01:00</published><updated>2009-03-19T16:30:53.752+01:00</updated><title type='text'>Blitzlichter 2008 - Motto "America América"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/ScJgy4bZigI/AAAAAAAAAEc/Ee1gxK9dX2E/s1600-h/P1000986.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 112px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/ScJgy4bZigI/AAAAAAAAAEc/Ee1gxK9dX2E/s200/P1000986.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314916937507637762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder mal, etwas verspätet, was das Leben lebenswert macht in Zwotausendacht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur 17-Minuten-Version des Liedes „Vor dem Fenster“ mit T. in einer Leipziger Ost-Eck-Kneipe zu tanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F. aus Argentinien und F. aus USA nach 8 Jahren wiederzusehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick auf Cowboy Larrys Hintern beim Ausritt durch den texanischen Busch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einem dicken, glücklichen Alphornbläser bei Sonnenuntergang zu lauschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hopi-Reservat Illusionen beraubt zu werden, die ich gar nicht hatte und etwas ganz Essentielles über die US-amerikanische Geschichtsverarbeitung zu verstehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit V. spontan nach Rostock zu fahren und die Nacht durchzutanzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit T. einen Hip-Hop-Begrüßung einzustudieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Frühstück bei Herrn Nagel im Weißen Ross in Leipzig seinem Grammophon und der Stimme von Richard Tauber zu lauschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Amerika-Ausstellung 3 Stunden vor Eröffnung zu unserer Zufriedenheit fertig zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Revisiting Dallas mit all seinen Facetten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Leidenschaft für Moche-Keramiken zu entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weißwürste und Whiskey im Tipi zu verzehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wodka und Sardellen zum Frühstück mit B. zu verzehren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von einer 6-jährigen zur „Königin des Geschichtenerzählens“ gekürt zu werden (wiegt mehr als ein Uniabschluss).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem Sommermorgen in S.s Garten eine Schale Himbeeren zu pflücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit  meiner WG vor dem Bundesverwaltungsgericht Boule zu spielen und anschließend selbst auf der Wiese rumkugeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu merken, dass meine Oma immer noch irgendwie da ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/ScJiwfzrZTI/AAAAAAAAAEs/eURAr0w0HTI/s1600-h/P1010193.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/ScJiwfzrZTI/AAAAAAAAAEs/eURAr0w0HTI/s200/P1010193.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314919095562102066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-375148130918358868?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/375148130918358868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=375148130918358868&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/375148130918358868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/375148130918358868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2009/03/blitzlichter-2008-motto-america-america.html' title='Blitzlichter 2008 - Motto &quot;America América&quot;'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/ScJgy4bZigI/AAAAAAAAAEc/Ee1gxK9dX2E/s72-c/P1000986.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-7415900025016962305</id><published>2009-02-27T18:16:00.003+01:00</published><updated>2010-02-05T20:09:55.702+01:00</updated><title type='text'>Jetzt hier...</title><content type='html'>Ich sitze im Trachtenvogel und stoße Leberkässemmel auf. Gegenüber an der Rückwand des samtgrünen Sofas sind zwei hölzerne Kinderstühle unbenutzt übereinander gestapelt. Die Spätnachmittagssonne (Winter) scheint am Fenster vorbei in den Hinterhof. S. und ich sitzen auf einem ebenfalls kuscheligen, dunkelbraunen Zweisitzer und meine Sonnenbrille passt zu meinen Schuhen (Zufall). Leberkässemmel Aufstoßen gehört nicht zu den schlechtesten Folgen der Verdauung, stelle ich fest. Im Gegenteil. Es rangiert gleich hinter dem Aufstoßen von Faschingskrapfen (Hagebutte). &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;An den Wänden hängen prunkvolle Gemälde von Alpenlandschaften. Neben uns bestellt eine asiatisch aussehende Frau mit bayrischem Akzent warmen Apfelstrudel (dazu Weißwein). Mir ist nach Bier zu Mute, doch ich bestelle Ovomaltine mit Bailey´s. Kitschig! &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Kellner nimmt die Bestellung auf ohne mit der Wimper zu zucken. Nur ein kurzer Seitenblick auf meine knallgelbe Sonnenbrille auf dem dunkelfleckigen Tisch verrät seine Enttäuschung. Sein tätowierter Arm dreht die Elektromucke lauter und stellt die Ovomaltine direkt neben die Brille vor mich hin. Als seine Kollegin später zu Jack Johnson wechselt, gehen wir weiter. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Runter zur Isar und dann die Goethestraße rauf. München ist größer als Leipzig und München ist eine Großstadt! Wir gehen ins GAP. Doofer Name, denke ich. &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Als wir über die Schwelle treten, treten wir über eine Schwelle. Drinnen ist niemand außer der Kellnerin (Frisur wie Amélie) und ein offensichtlicher, ältere Stammgast, die sich in ihrer lautstarken Unterhaltung nicht durch uns stören lassen. Diesmal bestelle ich Bier und werde nicht gefragt, welches. Die Wände sind löchrig, rissig und ockergelb. Daran hängen sauhässliche Glitzerbilder, die aber an der Wand erstaunlich gut aussehen. &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein dicker, grauer Amerikaner kommt mit einem Eimer weißer Wandfarbe in der Hand und weißen Birkenstockschlappen. Er heißt Richard (ein weiterer Stammgast). Richard stellt den Eimer neben sich am Tresen ab und bestellt Bier. Dann kommt der Koch, ein älterer Türke, mit einem Berg Gemüse. Er verschwindet hinter einer Tür, kommt kurz darauf mit Kochmütze und schwarzkarierter Hose zurück und macht sich in der offenen Küche mit riesigen Töpfen zu schaffen. Ein weiterer Kellner kommt (Migrationshintergrund: Afrika). Dann geht alles seinen Gang. Die Bewegungen sind langsam, wie außerhalb der Zeit, das Licht dunstet dazwischen über den Tischen und an der Wand. Ich folge den Bewegungen mit Blicken und den weißen Rohren, die an der Wand entlanglaufen. Ich fühle mich mittendrin. Meine Aufgabe in dieser Großstadtnische ist es gerade, Bier zu trinken. Aber ich kann auch etwas anderes tun, rauchen zum Beispiel oder essen oder singen. &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Bleib doch noch ein bisschen, sagt eine Frau zu dem ersten Stammgast, der sich gerade die Jacke anzieht. Bleib. Er setzt sich zu ihr. Die Uhr an der Wand hat keine Zeiger. Ich denke an Frühstücksräume in lateinamerikanischen Hostels. In dem Moment legt der Kellner Buena Vista Social Club auf. Ich gehe zum Tresen und sage mach lauter.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit dem Rücken zum Fenster überblicke ich den großen, rechteckigen Raum. Hinter mir, die Straße, in bläuliches Neonlicht getaucht (türkische Supermärkte). Wenn ich mich umdrehe, ist es, als würde jemand einen Knopf auf einem Projektor durcheinandergeratener Dias drücken: Migrantenviertel einer europäischen Großstadt, neonblau – klack - Kneipe, ockergelb….könnte in Mexiko sein oder in Kopenhagen (Lücke in Raum und Zeit). Oder irgendwo am Meer vielleicht. Oder eben in München. Erstaunlicherweise.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-7415900025016962305?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/7415900025016962305/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=7415900025016962305&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/7415900025016962305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/7415900025016962305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2009/02/jetzt-hier.html' title='Jetzt hier...'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-3011431706523819343</id><published>2008-07-20T19:24:00.018+02:00</published><updated>2010-12-31T12:56:02.041+01:00</updated><title type='text'>Halle</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7H-s16iI/AAAAAAAAACs/snCJ2jZxRxE/s1600-h/100_4414.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225155369700289058" src="http://2.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7H-s16iI/AAAAAAAAACs/snCJ2jZxRxE/s200/100_4414.jpg" style="cursor: pointer; height: 147px; width: 219px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7I9vDVpI/AAAAAAAAADM/2kVE_ojPCdM/s1600-h/P1010232.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225155386620991122" src="http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7I9vDVpI/AAAAAAAAADM/2kVE_ojPCdM/s200/P1010232.JPG" style="cursor: pointer; height: 147px; width: 194px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN8mXfGyXI/AAAAAAAAADc/tc7NMYVAJn4/s1600-h/P1010239.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225156991261264242" src="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN8mXfGyXI/AAAAAAAAADc/tc7NMYVAJn4/s200/P1010239.JPG" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN9I9_AdkI/AAAAAAAAADk/nRp8vB07p-o/s1600-h/P1010221.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225157585711167042" src="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN9I9_AdkI/AAAAAAAAADk/nRp8vB07p-o/s200/P1010221.JPG" style="cursor: pointer; height: 147px; width: 193px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7ILXHA6I/AAAAAAAAAC0/IZn_Rrv67-Q/s1600-h/P1010200.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5225155373098795938" src="http://1.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7ILXHA6I/AAAAAAAAAC0/IZn_Rrv67-Q/s200/P1010200.JPG" style="cursor: pointer; height: 147px; width: 194px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7Itya3WI/AAAAAAAAADE/d7l5diqBSOM/s1600-h/P1010239.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt; &lt;/a&gt;B. ist mein Mitbewohner und B. kommt aus Halle. Halle an der Saale, um genau zu sein. Aber wer kennt schon die Saale, außer vielleicht höchstens vom Weißwein Saale-Unstrut, also zumindest ich.B. wurde in ein paar Wochen 30. Und zur Feier des Tages seiner sich jährenden Abnabelung lud er uns auf einen WG-Ausflug in seine Heimatstadt ein. Coole Sache. Fanden wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir fahren also los, in B.s Auto immer Richtung Norden bis wir in Wahren waren. Waren wir wahrlich nach Wahren gefahren? Wahren ist ein Stadtteil von Leipzig. Einer von den wahrhaftig verwahrlosten, wo kaum schon jemals jemand wahlweise gewesen war. Die Leute auf den Straßen sehen so aus als hätten sie Federn am Hintern oder so. Viele Häuser sind kaputt und in einem davon war K. mal heimlich drin und traf nur einen Aufpasser, der zu ihr sagte, sie könne schon ruhig bleiben, aber er würde dann jetzt das Tor von außen abschließen. Gut. Das war also Wahren.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Bald geht es hinaus auf´s Land entlang großer Weizenfelder mit rotblühendem Mohn an den Rändern. Mohn blüht immer rot, ich weiß. Aus B.s Autos Musikspieler kommen Nenas 99 Luftballons. Also nicht in echt natürlich, sondern das Lied. Das Lied von dem es ein Video gibt, in dem Nena eine Achselhaarpracht trägt, dass es eine wahre Freude ist. Na gut, denken wir, B. wird schließlich 30.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Dann passieren wir rechter Hand eine weiß getünchte Betonsäule, auf der „Halle“ steht. Darüber das Wappen: zwei Sterne und ein Halbmond. He, Moment. Momeeeent. Sterne, Halbmond. Sind wir hier richtig? Oder ist das nur der Deckmantel für ein Al Qaida Außenlager. &lt;i&gt;Chålle, &lt;/i&gt;mutmaßt  W.. Naja gut, lassen wir das. Schon wieder ist man zum Zwecke gemeinsamer Erheiterung dem Rassismus anheim gefallen. Ist das erlaubt? Ach, in Halle schon.&lt;br /&gt;Wir tanken an einer Drive-In-Tankstelle, bei der man beim Rausfahren an einer Schranke Geld unter eine Klappe in einer Schublade klemmen muss. Die Schublade wird dann auf der anderen Seite einer Fensterscheibe von Doreen Möltitz entleert. Ihr pink-blond gestreifter Pony signalisiert uns die Ankunft in Halle und wünscht uns noch einen schönen Tag.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Zuerst gehen wir endlich frühstücken in einem Kaffee bei der Klausbrücke mit dem Namen „Nö“. Warum nicht….Da es drinnen etwas zieht, setzen wir uns raus. „Och nöööö, hier gibt’s keine Schokocroissants“, äußert S. beim Studieren der Karte. Mir dämmert etwas.&lt;br /&gt;Die Bedienung kommt. Als ich sie frage, ob das Heißgetränk im Frühstückspreis inklusive ist, sagt sie: „Nö, natürlich nich, das steht doch da schwarz auf weiß.“   Das Frühstück ist aber lecker und wir sind satt und gestärkt für den Stadtrundgang.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;B. zeigt uns alles, was wichtig ist in Halle. Zum Beispiel die Martin-Luther-Universität, die überall zugegen ist in alten Gemäuern. Sie hat sogar, wie es sich für eine moderne Universität gehört, eine Tiefgarage. Oder zum Beispiel die Oper oder den Dom oder die alte Post, in die das Rathaus einziehen wollte. Oder B.s Friseur. Oder den alten Friedhof, der heisst Gottesacker oder so und da liegen nur einflussreiche Menschen aus Halle. Schwer zu sagen, was uns da erwartet. Auf dem Friedhof herrscht ein ziemliches Gedränge. Also an Grabsteinen. An alten Grabsteinen, die manchmal rußig und schief sind und mit Weinranken bewachsen. Sie ragen wie schwarze Zähne aus der Erde. Bald bemerken wir auch ein Gedränge von diesen roten Arschkäfern mit den schwarzen Morsezeichen auf dem Rücken, die die ganze Zeit poppen und sich deshalb vermehren wie die Arschkäfer. Fasziniert und mit leichter Abscheu schauen wir dem Gewusel und Gepoppe zu. Tststs, wer hätte das gedacht, freie Liebe und Anarchie auf einem ostdeutschen Friedhof.&lt;br /&gt;Im Weitergehen stoßen wir auf immer mehr, immer ausufernde Käferorgien. Wie rote wabernde Teppiche liegen sie zu tausenden und abermillionen über den Rändern der schwarzen Grabsteine. Was geht hier. Wo Verwesung ist, sind auch Käfer. Der Gedanke macht mich schaudern. K. vermutet, dass in wenigen Tagen die Stadt unter einem Käfermeer verschwunden sein wird und dann der ganze Osten und ganz Deutschland und die ganze Welt. Gut, dass wir vorher noch mal hier in Halle waren.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Wir verlassen den Friedhof, nicht ohne uns am Ausgang ausgiebig die Hosenbeine geschüttelt zu haben und begeben uns in Richtung des Hallenser Boulevards, der Shoppingmeile. &lt;br /&gt;K., S. und ich (die Frauen) machen einen kurzen Abstecher in den Beate Uhse Laden. Im Schaufenster macht uns ein Gerät zu schaffen, welches aus zwei stylischen Hartplastikkugeln besteht. Kurzentschlossen schieben wir die roten Samtvorhänge am Eingang zur Seite und begeben uns in die heiligen Hallen der Erotik, uns nach einem kompetenten Berater umsehend. Da der gerade jemanden in der Pornoecke berät, steuern wir zielsicher auf das Regal mit den Dildos zu, wo sich auch besagte Kugeln befinden. Als wir anfangen zu beratschlagen, ob man das Teil nun ganz oder nur zur Hälfte in die Vagina einführen sollte oder eher doch anal und uns nicht sicher sind ob es sich doch eher um aphrodisierende Kaubonbons handelt, tritt der Verkäufer zu uns. Auf unsere Frage wie das hier funktioniert sagte er knapp, na reinstecken rausziehen. Achso. Äh. Achsooo, nee, wie ein Dildo funktioniert wissen wir schon!! Verlegenes Kichern. Dem Verkäufer wird klar, dass wir die Kugeln meinen und preist sie uns als Beckenboden trainierendes und G-Punkt massierendes Allroundgerät an. Ein Vaginafitnesstrainer also. Eine Mumuhantel. Verlockend irgendwie. Aber bei einem Preis von 21,95 überzeugt uns auch nicht die Beteuerung des Verkäufers, promovierte Gynäkologen hätten bestätigt, dass man mit Hilfe des Gerätes seinen Orgasmus besser kontrollieren könne. Kontrollieren? Wer will den denn schon k o n t r o l l i e r e n!! Männer….&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Halle hat einen wunderschönen großen Marktplatz, fast so wie Prag. Darauf steht diese Kirche, deren Namen ich jetzt gerade vergessen habe, aber die nicht Moritzkirche heißt. Aber ich weiß noch, dass sie vier Türme hat, zwei vorn und zwei hinten. Die zwei vorderen Türme heißen blaue Türme und die hinteren anders, allerdings nicht rote Türme, weil so heißt nämlich ein fünfter Turm, der aber nicht an der Kirche mit dran ist, das wäre nämlich langsam dann zuviel, sondern der vor der Kirche ganz allein steht. Und der, man mag es kaum für möglich halten, hat ein Kupferdach, das genauso hoch ist wie der Rest vom Turm. Das ist der absolute Wahnsinn! Das denkt man nie im Leben! Man denkt vielleicht, die Spitze ist ein Drittel so groß wie der Rest vom Turm oder vielleicht 60:40, aber niemals käme man auf die Idee, dass die Spitze genauso lang sein könnte, wie der Rest vom Turm. Echt total krass, Mann.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Marktplatz treffen wir den MDR. Das ist der Mitteldeutsche Rundfunk. Sie machen heute eine Veranstaltung die heisst: Mitteldeutschland singt. Sachsen und Sachsen Anhalt und Thüringen und so gehören nämlich, wie ja jeder sicherlich weiß, zum sogenannten Mitteldeutschland. Man fragt sich gelegentlich, wo denn dann Ostdeutschland liegt. Als ich B. das frage, raunt er mir zu: „In Schlesien“. Das hatte ich befürchtet.&lt;br /&gt;Neben der Bühne vom MDR sitzen Karl Dall, Karl Moik und eine Quotenfrau. Auf der Bühne steht die Schlagersängerin. Sie heisst Helene Fischer und sie ist wunderschön. Ihre Musik trifft mitten ins Herz und man kann gar nicht anders als mit der linken Faust die Sterne vom Himmel zu holen. Groß, ganz groß! Wir nehmen ein Bier zu uns.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Anschließend besteigen wir die blauen Türme. Wir schleppen unsere gefüllten Blasen 150 Stufen hinauf in das Turmzimmer, wo früher der Turmbläser gewohnt hat mit seiner ganzen Familie. Wenn es irgendwo brannte, musste er in seine Trompete blasen. Unglaublich wie still es damals noch gewesen sein muss auf dieser Welt. Da gab es bestimmt noch kein „Mitteldeutschland singt“, denn sonst wäre wohl die Stadt in Staub und Asche verbrannt, während die Menschen schunkelnd der heilen Welt frönten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die Sonne neigt sich schon zum Horizont, als wir zum finalen Höhepunkt unserer Reise aufbrechen: Halle Neustadt. 100 000 in der Platte, vor der Wende! B. ist nicht der Einzige der dort aufgewachsen ist. Damals war es sogar eine eigene Plattenstadt. Schon von Weitem sehen wir die Häuserfronten auf uns zurollen. Zu beiden Seiten der Straße reihen sich die großen Gebäude hintereinander in grauweiß und hellblau und mintgrün, immer im gleichen Abstand. Sie sehen aus wie riesige Dominosteine, nur haben alle die gleiche Anzahl an Punkten, nämlich 250 und rechteckig. Würde man einen antippen, fielen alle nacheinander in einer großen Kettenreaktion nach hinten um. Tausend Fenster schauen in die gleiche Richtung in die Ferne. Die großen dunklen leeren Augen des alles gleichmachenden Pragmatismus. Und die Sehnsucht blieb dahinter, im Verborgenen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Doch im Zwischenraum entstanden Plätze mit Bäumen und Beeten und Klettergerüsten aus blauem Stahl. Trat man aus der Tür und ging darüber, begegnete man sich. Und wenn man aus dem Fenster schaute, sah man sich an.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-3011431706523819343?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/3011431706523819343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=3011431706523819343&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/3011431706523819343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/3011431706523819343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2008/07/halle.html' title='Halle'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/SIN7H-s16iI/AAAAAAAAACs/snCJ2jZxRxE/s72-c/100_4414.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-2515207611169291908</id><published>2008-06-30T23:07:00.002+02:00</published><updated>2008-06-30T23:15:54.239+02:00</updated><title type='text'>F wie Feliz</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Wenn F. glücklich ist, tanzt sie mit leicht schwingenden Armen. Mit geneigtem Kopf lächelt sie dabei nach links unten. Alles um sie herum ist dann ganz hell und leuchtet.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Als ich sie treffe, sitzt sie auf einem Stuhl an einem runden Tisch im Starbucks. Vor den großen Fenstern regnet es in Strömen, schon den ganzen Tag. Wenn es in Texas regnet, dann so. Es schüttet von früh bis spät, die Straßen werden zu Flüssen und die stachelig frisierten Wiesen der Vorgärten können das Wasser nicht halten.&lt;br /&gt;F. sitzt mit eng überschlagenen Beinen, die Hände um die weiße Pappe des Kaffeebechers gelegt, leicht nach vorn gebeugt. Ich sitze ihr gegenüber und schaue sie nur an. Freudig und wortlos. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Es ist sieben Jahre her, dass wir uns so gegenüber saßen. Aber saßen wir uns überhaupt je so gegenüber? Damals waren wir immer viele. Wir trafen uns am Springbrunnen vor dem College oder im Fotolabor und am Wochenende gingen wir abends tanzen nach Deep Ellum oder in die Greenwich Avenue. Sonntagnachmittags machten wir manchmal große Picknicks im Park. Jemand sagte, wir erinnerten ihn an eine Reality Show, weil wir so viele unterschiedliche Leute an einem Fleck waren, die seltsame Dinge taten.&lt;br /&gt;F. war immer da. Sie trug bunte kurze Röcke und bauchfreie Tops. War zurückhaltend und zart und zufrieden. Nie fordernd, einfach zufrieden da zu sein, wie es schien und immer irgendwie von Licht umgeben.&lt;br /&gt;Männer interessierten sich nicht für sie. Ihr Äußeres war ihnen zu offensiv, ihre Seele zu undurchsichtig. Sie missdeuteten F.s Fröhlichkeit als Naivität, viele taten das.&lt;br /&gt;Ein Freund von uns, in den sie verliebt war, sagte damals zu mir „Sie sieht aus wie eine Nutte und verhält sich wie ein Kind.“ Ich verachtete ihn dafür. Sie war nicht so. Ich wusste es und wusste es trotzdem irgendwie nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Ich gehe an den Tresen und bestelle Kaffee. Während ich darauf warte, dass die Kellnerin große Mengen Milchschaum in meinen Becher füllt, betrachte ich F. aus dem Augenwinkel. Sie sieht schön aus. Ihre Haare sind nicht mehr blondiert wie früher, sondern hellbraun. Sie trägt Jeans und einen rot-orange gestreiften Pulli. Ihre Haut ist blass. F. merkt nicht, dass ich sie beobachte. Ihr Blick ist zum Fenster gerichtet und durchdringt die dünnen Glasscheiben, und die breiten Sturzbäche, die daran herunter laufen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Draußen hilft eine ältere Frau einem Mann aus dem Auto, der an Krücken geht. Angestrengt balanciert sie ihren schwarzen Regenschirm über der offenen Beifahrertür, stützt mit der freien Hand den Unterarm des Mannes. Die Frau hat Regen im Gesicht, im Haar, in den Brauen. Ihre Kleidung ist durchweicht, doch ihre Konzentration gilt dem Mann. F. verfolgt die Szene starr mit den Augen. Dann wendet sie sich ganz plötzlich ab, zerknüllt den leeren Kaffeebecher mit beiden Händen und dreht sich zu mir um.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Ich war mit Ed zusammen“, fängt F. an zu erzählen, „eineinhalb Jahre. Ein begnadeter Musiker, wirklich.“ Sie lächelt mich an. Dann sieht sie wieder zum Fenster. „Ich meine, er war richtig, richtig gut.“ Ich nicke und lächle auch.&lt;br /&gt;Als F. Ed kennen lernte, war er schon über zwei Jahre clean. Mehrere Monate hatte er in einer Entzugsklinik in Michigan verbracht, im feuchten Norden bei den großen Seen, die ohne Ufer sind wie das Meer. Er war ein sanfter Typ, zu dünn, gutaussehend. Und er liebte F.. Er fing von vorne an, kriegte sein Leben wieder auf die Reihe, ging zur Uni, arbeitete.&lt;br /&gt;„Wir haben viel Kunst zusammen gemacht. Ich habe wieder angefangen, zu fotografieren, stell´ dir vor.“ Sie schüttelt verwundert den Kopf. Damals ruinierten wir die Hälfte unserer Filme, weil wir unbedingt eine Tanzchoreographie passend zum minutenlangen Schwenken des Films in der Chemikaliendose entwickeln mussten. „Diesmal ernsthaft“, ergänzt F. meine Gedanken, „keine nackten Selbstporträts oder dadaistische Strukturen von Badezimmerfließen. Und nix mit Rumknutschen in der Dunkelkammer.“ Sie grinst kurz, wie selbstvergessen. Dann schließt sich ihr Gesicht wieder und gleitet ab, erst die Augen, dann die Mundwinkel und Wangen.&lt;span style="color: red;"&gt; &lt;/span&gt;„Ed machte am liebsten Collagen. Er sammelte kleine Sachen aus seinem Leben und Sachen, die ihm ganz fremd waren und dann nahm er alles zusammen und machte daraus was Ganzes.“ F. entfaltet den zusammen geknüllten Becher und zieht mit den Fingern die Knicke glatt. Hinter dem Tresen macht der Milchschäumer einen ohrenbetäubenden Lärm. „Am Ende war die Collage immer schön, es sah nie chaotisch aus. Alles passte immer zueinander. Und das machte ihn irgendwie wütend.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Eines Tages fuhren sie und Ed zusammen zu Eds Eltern nach Colorado. Sein Verhältnis zu ihnen war nicht gut, aber es war das erste Mal, dass er ihnen eine Frau vorstellte. Die Eltern mochten F., so wie jeder sie mochte. Sie mochten sie wie aus Dankbarkeit, wie aus Erleichterung über etwas Vermiedenes, was unvermeidlich schien. Zusammen machten sie lange Spaziergänge in den Bergen und atmeten die klare Luft, die die Hälse ganz frei macht. Texas, die Staubwüste war fern. Und fern war auch die schwelende Stadt: Dallas.&lt;br /&gt;„Ich gebe der Stadt die Schuld an allem, der Stadt und ihren Menschen. Ich weiß nicht warum, es ist vielleicht unfair“, sagt F. plötzlich, „ Dallas, das leere Land. Hier war nichts, hier ist nichts, alles muss geschaffen werden. Man muss sich alles erschaffen und was man nicht schafft, existiert nicht, ist nichts, ist verloren. Man existiert dann selbst nicht, irgendwie.“ F.s Augen weiten sich fast unmerklich. Die Verzweiflung sitzt ganz hinten, ganz tief irgendwo hinter den Augenhöhlen, denke ich, sie ist kaum zu sehen. „In Dallas haben sie neue Highways gebaut, westlich von Downtown.“ F. spricht jetzt schnell, ihre Stimme überschlägt sich fast. „Sie laufen mehrstöckig übereinander wie eine Achterbahn. Die Betonträger sind alle sandfarben mit einem roten Stern für Texas. Und dann wenn man vom 75. abfährt, nach Deep Ellum, weißt Du, die Brücke, die innen komplett bemalt war von Künstlern aus den Stadtteilen. Sie haben sie abgerissen.“ In meinem Kopf taucht für eine Sekunde ein Bild auf: F. und ich auf der Rückbank eines überfüllten Autos. Um uns herum Stimmen und Musik und Lachen. Vor mir ist das beschlagene Autofenster wie ein Rahmen für das wilde Gemälde in der Brücke über uns. Es ist unter der Brücke im Bogen. Dort wo die schwarzen Penner schlafen in rosa Schlafsäcken, die tagsüber auf Pappkartons die Hügel in Parks hinunterrutschen, heimlich und beschämt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Für einen Augenblick scheint es, als wolle F. noch mehr sagen, aber sie schweigt. Dann richtet sie sich auf, rückt den Stuhl ein Stück näher an den Tisch und blickt mir direkt in die Augen: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Ed hat zwei Freunde verloren in kurzer Zeit. Einer starb an einer Überdosis Heroin. Eine hängte sich im Wohnzimmer auf. Er ertrug es. Und er zog sich so weit zurück, dass ich ihn kaum mehr finden konnte. Er machte Kunst, sehr viel Kunst in dieser Zeit. Alles, was er von sich verbarg an Schmerz und Angst kam als Kunst aus ihm heraus wie in riesigen Schwällen. Ich war bei ihm anfangs, aber man kann nicht sagen, dass wir zusammen waren. Ed war mit niemandem mehr zusammen. Ed war nur noch irgendwo tief in sich drin oder vielleicht eher ganz unendlich weit weg von sich.“ F.s Unterarme stützen sich jetzt auf den Tisch. Sie lehnt sich vornüber, fast rückartig. Dann spricht sie deutlich und jedes einzelne Wort.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;„Er rief mich an und sagte, er hat einen Plan. Er war aufgekratzt und verabredete sich mit mir für Sonntag. Er kam nicht. Ich saß vor dem Café und schaute eine Stunde und 17 Minuten in den weißen, grellen Himmel. So lange bis ich nichts mehr sah außer Weiß und meine Augen tränten. Dann rief ich ihn an. Es klingelte in seiner Wohnung, ich weiß, dass es klingelte. Es muss geklingelt haben. Fünf Mal oder fünfhundert Mal. Bestimmt.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Die Polizei nimmt den Hörer ab. Ed ist seit 19 Stunden tot. Er hat Heroin in Plano gekauft und eine Waffe später in Dallas. Ed auf dem cremeweißen Teppichboden ist wie ein Bild.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;F. legt ihre Hände vor sich auf den Tisch, ganz flach und genau, ganz nah nebeneinander. Sie sieht ihre Hände an, interessiert, so als wären sie ein Teil von etwas anderem. Ein Teil vom Raum oder vom Tisch.&lt;br /&gt;In meinen Ohren fängt es an zu rauschen, als würde ich Muscheln davor halten. Wie hinter einer dumpfen Wand sagt eine Stimme irgendwo am Tresen: „How are you today, sir? Can I get you some coffee?“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der Regen hat aufgehört und F. sitzt vor mir. Im Licht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-2515207611169291908?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/2515207611169291908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=2515207611169291908&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/2515207611169291908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/2515207611169291908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2008/06/f-wie-feliz.html' title='F wie Feliz'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-6116147745697163563</id><published>2007-10-31T15:14:00.000+01:00</published><updated>2008-12-10T05:29:16.820+01:00</updated><title type='text'>Beherzt in Äpfel beißen: Herbst</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/RyiQLaxoH5I/AAAAAAAAABY/jM8z1s6vgjQ/s1600-h/100_1407.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 148px; height: 112px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/RyiQLaxoH5I/AAAAAAAAABY/jM8z1s6vgjQ/s200/100_1407.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127506701601742738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/RyiOy6xoH2I/AAAAAAAAABA/YizGhsXecrY/s1600-h/100_1519.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/RyiOy6xoH2I/AAAAAAAAABA/YizGhsXecrY/s200/100_1519.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5127505181183319906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Herbst erinnert mich an etwas. An ein Gefühl, das ich einmal hatte. Oder an einen Geruch. Der den man hat, wenn man mit der Nase voraus in einen Laubhaufen köpft. Da überkommt einen das Bedürfnis, Fantasiewesen aus Kastanien und Zahnstochern zu bauen, die mit einem den Winter überstehen. Doch sie werden schnell ganz runzelig. Genau wie die Blätter, die sich fallend krümmen. In den schönsten Farben. Herbst verspricht nichts. Herbst hält nichts, er lässt fallen. Zeigt uns die Schönheit des Vergänglichen, kurz vor dem Tod. Während wir uns ein-igeln und beherzt in Äpfel beißen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-6116147745697163563?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/6116147745697163563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=6116147745697163563&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/6116147745697163563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/6116147745697163563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2007/10/beherzte-in-pfel-beien-herbst.html' title='Beherzt in Äpfel beißen: Herbst'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/RyiQLaxoH5I/AAAAAAAAABY/jM8z1s6vgjQ/s72-c/100_1407.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-7343631987665508855</id><published>2007-06-18T23:02:00.000+02:00</published><updated>2008-12-10T05:29:16.993+01:00</updated><title type='text'>Im Osten nichts Neues</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/Rnb9nDxvyuI/AAAAAAAAAAw/w00wgnIQ100/s1600-h/strandbar1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 388px; height: 289px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/Rnb9nDxvyuI/AAAAAAAAAAw/w00wgnIQ100/s400/strandbar1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5077524477377497826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur der Bertl war da und man fühlt sich überall wie zu Hause im Wohnzimmer mit Blümchentapeten. Fast. Man macht sich´s gemütlich, dafür reicht hier ne Bockwurst mit Senf oder ein Sonnenschirm im grauen Hinterhof. Ein paar Lampions im Baum vorm Späti und drei Plastikstühle auf der Wiese. Ein Kaktus auf dem Fenstersims. Werbegeschenke werden noch im Büro aufgehängt. Milchpulver ist praktisch und gut. Darüber hinaus muss man sich auf eine Reihe von Euphemismen gefasst machen, die sich aus der DDR-Zeit hinübergerettet haben: "Jägerschnitzel" für eine panierte Wurstscheibe, "Kaufhalle" für den 30qm Kiez-Aldi (man fragt sich, ob das Kinderzimmer somit als "Spielhalle" bezeichnet wird?), "Rote Grütze" für Gelatine mit Farbstoff (obwohl, eigentlich trifft es das ganz gut). Es ist einfach nur zutiefst liebenwürdig.&lt;br /&gt;Als Wessi ist man nicht fremd, vielmehr nur allzu gut bekannt.  Die Menschen hier kennen uns genau, weil sie sich in "unserer Welt" sozialisieren mussten. Wir hingegen können nicht ganz durchdringen zum Kern des Osten, etwas lässt uns außen vor. Das Wissen und die Erfahrung eines gänzlich anderen Systems und das Erleben, wie ein solches von einem Tag auf den anderen kippen kann, das ist es, was uns noch heute voneinander trennt.  Die Fähigkeit eines - am eigenen Körper erlebten oder erlittenen - Perspektivwechsels ist es, worin die Ossis uns etwas meilenweit voraus haben. Und was wir, die "ausm Westen", in seiner vollen Tiefe nie fassen werden können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-7343631987665508855?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/7343631987665508855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=7343631987665508855&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/7343631987665508855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/7343631987665508855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2007/06/im-osten-nichts-neues.html' title='Im Osten nichts Neues'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_zkAmxzuqm38/Rnb9nDxvyuI/AAAAAAAAAAw/w00wgnIQ100/s72-c/strandbar1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-116722754053369581</id><published>2006-12-27T14:45:00.000+01:00</published><updated>2006-12-27T14:55:50.556+01:00</updated><title type='text'>2006</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/1600/882341/SuenoMachuPicchu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/320/360179/SuenoMachuPicchu.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/1600/802056/Sueno_de_MachuPicchu.jpg"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:shapetype id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600" spt="75" preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"&gt;  &lt;v:stroke joinstyle="miter"&gt;  &lt;v:formulas&gt;   &lt;v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @0 1 0"&gt;   &lt;v:f eqn="sum 0 0 @1"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @2 1 2"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @0 0 1"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @6 1 2"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @8 21600 0"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @10 21600 0"&gt;  &lt;/v:formulas&gt;  &lt;v:path extrusionok="f" gradientshapeok="t" connecttype="rect"&gt;  &lt;o:lock ext="edit" aspectratio="t"&gt; &lt;/v:shapetype&gt;&lt;v:shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" alt="" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/1600/802056/Sueno_de_MachuPicchu.jpg" style="'width:240pt;height:159.75pt'" button="t"&gt;  &lt;v:imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\TONIEM~1\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.jpg" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/320/290978/Sueno_de_MachuPicchu.jpg"&gt; &lt;/v:shape&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/1600/802056/Sueno_de_MachuPicchu.jpg"&gt;&lt;span style="text-decoration: none;"&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:shapetype id="_x0000_t75" coordsize="21600,21600" spt="75" preferrelative="t" path="m@4@5l@4@11@9@11@9@5xe" filled="f" stroked="f"&gt;  &lt;v:stroke joinstyle="miter"&gt;  &lt;v:formulas&gt;   &lt;v:f eqn="if lineDrawn pixelLineWidth 0"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @0 1 0"&gt;   &lt;v:f eqn="sum 0 0 @1"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @2 1 2"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @3 21600 pixelWidth"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @3 21600 pixelHeight"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @0 0 1"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @6 1 2"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @7 21600 pixelWidth"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @8 21600 0"&gt;   &lt;v:f eqn="prod @7 21600 pixelHeight"&gt;   &lt;v:f eqn="sum @10 21600 0"&gt;  &lt;/v:formulas&gt;  &lt;v:path extrusionok="f" gradientshapeok="t" connecttype="rect"&gt;  &lt;o:lock ext="edit" aspectratio="t"&gt; &lt;/v:shapetype&gt;&lt;v:shape id="_x0000_i1025" type="#_x0000_t75" alt="" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/1600/802056/Sueno_de_MachuPicchu.jpg" style="'width:240pt;height:159.75pt'" button="t"&gt;  &lt;v:imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\TONIEM~1\LOKALE~1\Temp\msohtml1\01\clip_image001.jpg" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/220/2552/320/290978/Sueno_de_MachuPicchu.jpg"&gt; &lt;/v:shape&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Als ich zuerst rückblickend über das zu Ende gehende Jahr nachdachte, kam es mir langweilig und ohne besondere Ereignisse vor. Aber beim genauen Hinsehen sind mir dann doch ganz schön viele Dinge eingefallen, die das Jahr für mich lebenswert gemacht haben. Die wichtigsten davon (kann weiter ergänzt werden):&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem strahlenden Tag in Österreich ein Loch in den tiefen, weißen Schnee zu pinkeln und sich dabei über die Banalität der Menschheit und seiner selbst bewusst zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schicksal Laura Palmers aus &lt;a href="http://www.laura-palmer.net/"&gt;Twin Peaks&lt;/a&gt; gemeinsam mit b,e,m und m von Anfang bis Ende mitzuerleben und -zuerleiden und dann ein Happy End zu erfinden (Veröffentlichung folgt noch).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Skiurlaub in Österreich die Berge zu sehen und mit FreundInnen im Tiefschnee rumkugeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit B. in der gelben WG-Küche Wodka zu trinken und sich dabei von P. und nem Freund Impro-Theater vorspielen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes einzelne Telefonat mit W. und gemeinsames lautes Singen von ABBA-Liedern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Gardaseeufer mit S., italienischer Pizza und fränkischem Boxbeutel Marktlücken für die Zukunftsplanung zu entdecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Monte Baldo Edelweiße streicheln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Nacht in der Bar 25 über der Spree zu schaukeln und dann mit dem Fahrrad durch das jungfräuliche, morgengrauende Berlin nach Hause fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;a href="http://www.oberkeil.de/"&gt;Oberkeil&lt;/a&gt;er Hoffest auf einem Baumhaus einen Liebesbrief überreicht zu kriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S. und S. an der Ostsee besuchen, liebevoll empfangen und lecker bekocht zu werden und in einer psychologischen Praxis unterm Reddach zu schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem grauen Spätsommertag auf dem Markt am Hermannplatz einen Arm voller Rosen (60 Stück) für einen Euro zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit meinem Patenkind Willi eine Weihnachtskrippe zu basteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen entspannten Tag mit J. im türkischen Hamam in Kreuzberg zu verbringen und danach beim Inder essen zu gehen und mit N. und E. Sekt zu saufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nathanvanderpool.com/"&gt;Nathans&lt;/a&gt; Abschiedskonzert im "West Germany", bevor er bei uns auszog und nach USA auf Tour ging.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;An meinem 27.Geburtstag in Vicentas Lebensmittelladen zur live gespielten andinen Harfe bis zum Umfallen zu Tanzen und zu Trinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen akademischen Grad verliehen zu bekommen und sich zur Feier des Tages erstmal einen Döner kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Mal in der Fränkischen Schweiz eine Kletterroute mit Schwierigkeitsgrad 6+ zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer 6-stündigen Wanderung vom Sonnentor aus Machu Picchu in der Abendsonne liegen zu sehen (siehe Bild).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In T.s Bauwagen aufwachen, aus dem Fenster auf die rauhreifbedeckte Wiese gucken und sich ganz geborgen fühlen und gar nicht einsam.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-116722754053369581?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/116722754053369581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=116722754053369581&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/116722754053369581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/116722754053369581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/12/2006_116722754053369581.html' title='2006'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-115403618156717183</id><published>2006-07-27T22:23:00.000+02:00</published><updated>2006-12-23T23:34:13.540+01:00</updated><title type='text'>Von Schluchten und Schlachten am See</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/220/2552/1600/schlachtensee1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 272px; height: 215px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/220/2552/320/schlachtensee1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Damit der Bertl mich endlich mal verlinkt, muss ich schon mal ein Foto von ihm bringen und "einen Text, der nicht so anstrengend ist wie die anderen". Nun, die Gelegenheit ist günstig von einem kleinen lustigen wilden &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 0);" href="http://bertlog.de"&gt;Ausflug&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt; an den Berliner Schlachtensee zu erzählen, den Julia, Bertl und ich am Dienstag tätigten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Das Wetter war schön und es war heiß und die Sonne schien und es regnete nicht also packten wir die Badehose ein. Der Bertl, leider zu blass, und ich, leider zu fett, stacksten erstmal ohne Julia (leider noch bei der Kernspintomographie) todesmutig durch Berge von Schlamm, verdorntem Astwerk und verwesenden Tierkadavern, mit der Rechten brüllende fleischfressende Riesenbäume abwehrend, mit der Linken uns blutsaugende Blutegel von den Waden reißend, durch die in höchstem Maße bedrohliche Uferregion in ruhigere und tiefere Gewässer. Mit einem rettenden heldenhaften Hechtsprung schüttelten wir die letzten Fangarme der Riesenkrake ab und gaben uns dem seicht-warmen zivilisierten Teil des Berliner Badevergnügens hin. "Det gloobt uns doch keener dat wir in echt vonner Porvinz kommen"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Vorbeiplanschende Omis verdrehen die Augen, als ich mich lauthals in bayrische Alpenseen wünsche. Hehe, Provokation geglückt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Nach einer kurzen Runde (Bertl: "Toni, du musst länger schwimmen, du bist zu fett!"  Toni: "Nee, du musst in die Sonne, du bist zu weiss!") vermeiden wir die ufernde Wildnis und verlassen den See an einer eigens dafür vorgesehenen Ein- und Ausstiegsstelle. Julia kommt und wir fachsimpeln an Hand der Kernspintomographiebilder über die zahlreichen Notwendigkeiten von Operationen an ihrem linken Knie. Dazu frisst Toni NicNacs und Bertl setzt sich in den Schatten (also so wir det nix). Julia verschwindet wieder (in den See) und Bertl und Toni fangen an, sich mit Grasovka volllaufen zu lassen. Dabei starren sie ständig auf das von der Abendsonne erleuchtete Wasser, so dass sie davon diese dunklen Flecken im Blick kriegen, die einen ganz kirre machen. Mittlerweile sind mindestens zehn Stunden vergangen und Julia ist immer noch nicht zurück. Mit meinem Adlerauge scanne ich die Seeoberfläche millimetergenau von links oben nach rechts unten auf der Suche nach ihr. Rechts unten erkenne ich sie, nicht unweit vom Uferdschungel mit dem Bauch nach oben treibend. Panisch reißen wir uns die Kleider vom Leib, schleudern die NicNacs weg und leeren die Wodkaflasche in einem Zug. Dann verfassen wir einen Brief an Julia und schicken ihn als SOS-Flaschenpost auf die Wogen des wohligen Wassers mit dem Inhalt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Eh, wir müssen langsam mal los, schon spät. Bauch nach oben heisst nur bei Fischen, dass sie tot sind, also chille bitte wannanders weiter okee sorry Handtuch liegt bereit. Bertram und Toni&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:darkblue;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-115403618156717183?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/115403618156717183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=115403618156717183&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/115403618156717183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/115403618156717183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/07/von-schluchten-und-schlachten-am-see.html' title='Von Schluchten und Schlachten am See'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-115079097424773977</id><published>2006-06-20T10:04:00.000+02:00</published><updated>2006-06-20T12:42:06.420+02:00</updated><title type='text'>Schön ist der Abend</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist Mittwoch Abend, zehn vor Neun in Berlin, Neukölln. Das Wohnviertel ist wie ausgestorben, zumindest scheint das so. Dann und wann sieht man noch die Spitze eines bunten Fetzen Stoffes, den Menschen diesertags stolz wie einen Umhang über die Schultern tragen, um eine Hausecke flattern; seinem Besitzer hinterher, der hektisch in eine Richtung steuert. Noch zehn Minuten bis zum Anpfiff. Wer jetzt keinen Platz vor einem Bildschirm gefunden hat, wird keinen mehr finden. Wer jetzt nicht weiss, für welches Land er fiebert, wird es nie wissen. Wer jetzt nicht seinem Vaterland treu ist, wird angeschissen.&lt;br /&gt;Ich gehe durch die leeren Straßen an diesem Sommerabend. Aus jedem zweiten Fenster dringt Stadionfeeling an mein Ohr; die selben nutzlosen Stofffetzen baumeln an Stangen daraus hervor. Über die Straße stolpert ein schon jetzt Betrunkener und verheddert sich fast in seiner überdimensionalen scharz-rot-goldenen Fahne. Dazu grölt er die verunglimpfte Melodie eines lateinamerikanischen Liedes mit deutschem Text: „ Eieieiei Deutschland, oleeh, oleeh“. Wow. Ich frage mich, ob der Hauptenthusiasmus für die WM daher rührt, dass jeder die Möglichkeit erhält, sich uneingeschränkt total lächerlich und behämmert zu verhalten. Aus den Fenstern dröhnt jetzt die deutsche Nationalhymne. Ich bleibe in einem Hauseingang stehen, um zu lauschen und zu sehen, wie sich das anfühlt. Es ist ein ärgerliches Gefühl. Am Morgen hatten mich zum fünfzigsten Mal buntbeschmierte Fans aus der Zeitung angegrinst und es ging wieder um „gesunden Patriotismus in Deutschland“. Der Gedanke daran verursacht Brechreiz. Die unangenehme No-Go-Area –Debatte ist dank der WM jedenfalls endgültig aus dem Weg geräumt und Erinnerungen an einen zusammengeschlagenen Deutsch-Türken in Berlin, Lichtenberg sowie einen fast zu Tode geprügelten Deutsch-Afrikaner in Potsdam vor wenigen Wochen sind erfolgreich aus den Köpfen wie aus dem öffentlichen Interesse verdrängt. In Deutschland ist jetzt wieder alles FriedeFreudeEierkuchen. Solange wir die Meister sind, ist die Welt zu Gast bei Freunden. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich gehe weg. In Kreuzberg lege ich mich zu der üblichen grillenden, frisbee-spielenden, sich-gegenseitig-vorlesenden, thai-chi-praktizierenden, chillenden Meute in den Görli. Es existiert also ein Berlin jenseits von Fussball,so wie immer ein Berlin jenseits vom Üblichen existiert. Zum Glück auch irgendwo eines jenseits vom Patriotismus.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als ich in den Himmel schaue, sehe ich wieder die Bullen in ihren Hubschraubern ihre 90-minütigen Runden über der Stadt drehen (ich fühle mich beobachtet und frage mich gleichzeitig, ob sie wohl von da oben runterballern, wenn irgendwo ein Krawall losgeht). Der Patriotismus jedenfalls scheint so gesund nicht zu sein und Friede und Freude sind mit Sicherheit nicht die Hauptzutaten im deutschen WM-Eierkuchen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-115079097424773977?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/115079097424773977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=115079097424773977&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/115079097424773977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/115079097424773977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/06/schn-ist-der-abend.html' title='Schön ist der Abend'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-114822399057881799</id><published>2006-05-21T17:00:00.001+02:00</published><updated>2006-05-21T17:38:33.543+02:00</updated><title type='text'>Kiezbingo</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/220/2552/1600/bingo2006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/220/2552/320/bingo2006.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine vage Vorstellung vom Bingo-Spiel, wenn es in unserer Generation überhaupt noch eine Vorstellung davon gibt, spult einige sehr verschwommene Szenen aus einem Hollywoodfilm, den ich irgendwann als Kind mal gesehen haben muss, vor meinem inneren Auge ab: ältere Hausfrauen mit Lockenwicklerfrisur sitzen, vereinzelt nebst ihren kleinbürgerlichen Ehemännern mit Halbglatze (stereotype Frisuren eben) an langen mit Papiertischdecken bespannten Tischen in einer dörflichen Stadthalle. Alles ist lustig, alles ist bunt; Konfetti und Luftschlangen und Blasmusik runden das Spielambiente ab. Der oder die ModeratorIn sind angezogen, wie es sich nunmal gehört (Anzug oder rosa Kostümchen oder so) und gebären sich wie amerikanische Showmaster. Wer Bingo spielt, muss weder mathematische, noch koordinatorische, noch überhaupt irgendwelche intelligenten Fähigkeiten besitzen. Es reicht, wenn man zweistellige Zahlen hören und sehen kann. Darüber hinaus ist es dann je nach Höhe des Intelligenzquotienten zusätzlich noch möglich, Sekt zu trinken, Chips zu essen, schlechte Witze zu machen, die Papiertischdecke vollzumalen oder lange Kaugummifäden aus dem Mund zu ziehen und sie dem Nachbarn unters Kinn zu kleben. Bingo ist jedenfalls ein Spiel mit hohem Geselligkeitswert.&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Dieses lustige Spiel, als einer der vielen Inbegriffe des globalen Spießbürgertums, wird in Berlin, jeden zweiten Dienstag im Monat gehörig durch den Kreuzberger Anti-Kakao gezogen. Bezeichnenderweise im &lt;a href="http://www.so36.de/"&gt;SO36&lt;/a&gt;, der „Konzerthalle, die &lt;span style="color:black;"&gt;den &lt;i style=""&gt;Einstürzenden Neubauten&lt;/i&gt; oder den &lt;i style=""&gt;Dead Kennedys&lt;/i&gt; zu Popularität verhalf". &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Drinnen ist alles lustig und alles bunt, in fetten knalligen Lettern steht BINGO über der Bühne. Papiertischdecken werden hier jedoch nicht bemalt, höchstens Bierbänke tätowiert. Das Publikum führt gesellig lärmende Gespräche und eine Frisurenkohärenz ist nicht festzustellen. Es ist überhaupt keine Kohärenz festzustellen im Publikum, von hetero bis transgender alles vertreten. Ebenso vereinen sich&lt;/span&gt; Lokalpatrioten aller Stadtteile, jedoch bekommen diejenigen, die sich aus der „Ferne“ nach Kreuzberg gewagt haben, die Coolness-Hierarchie der Berliner Stadtteile unverblümt von den Moderatorinnen vermittelt. &lt;i style=""&gt;Was macht man denn so im Wedding? Also, wenn du mal rauskommst, was du ja sicher immer willst&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Aber das Publikum ist sowieso &lt;i style=""&gt;scheißegal&lt;/i&gt;. Im Mittelpunkt des Abends stehen die moderierenden Transvestiten Mary de Mol und Kitty Carell, die den sich mehr oder weniger glücklich schätzen könnenden Gewinnern mit ihrem niederländischen Akzent jedesmal ein Super-Sexy-Bingo &lt;i style=""&gt;besorgen&lt;/i&gt;. Sobald die beiden Damen (ihre Outfits im Detail zu beschreiben würde den Rahmen dieses blogs sprengen) auf der Bühne &lt;i style=""&gt;angeschissen&lt;/i&gt; kommen, fängt es an, dass sämtliche Tabus schrittweise und systematisch &lt;i style=""&gt;für´n Arsch &lt;/i&gt;werden. Bingogewinner müssen nicht selten ihr Alter, ihr Aussehen&lt;i style=""&gt; (Du bist nicht so der Typ für Make-Up und Schminke, was?-Ne, hab ich nich nötich. – Ja also finde ich schon.)&lt;/i&gt;, ihre sexuelle Orientierung, sowie manchmal auch die Praxis des Verkehrs rechtfertigen. &lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Thomas hat es &lt;i style=""&gt;voll verschissen&lt;/i&gt;, weil er enge Jeans trägt. &lt;i style=""&gt;Boah das ist aber eng, wa? Du bist ein bisschen erregt, nicht?&lt;/i&gt; säuselt Mary. A&lt;/span&gt;uch als er längst die Bühne mit seiner neuen Fahrradhupe verlassen hat, diskutieren die Transen noch gepflegt darüber, ob ihm seine Frisur stand und ob er nun Linksträger oder Rechtsträger gewesen sei. Dann spielt die Männerband &lt;i style=""&gt;Wild flamingos &lt;/i&gt;den üblichen Tusch und es geht mit dem nächsten Bingomuster weiter, bei der Kitty oder Mary die Kugeln mit den Zahlen aus der umfunktionierten Betonmischmaschine fischen und sich jedesmal auf´s Neue über &lt;i style=""&gt;den Elf &lt;/i&gt;(11) freuen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Diesmal gewinnt der Hartz IV-Empfänger Uwe eine Ringelstrumpfhose und verliert bei der Frage, ob es jemanden in diesem Raum gibt, mit dem er regelmäßig Geschlechtsverkehr hat. &lt;i style=""&gt;Ja, mit dem da, ich liebe ihn! &lt;/i&gt;Monogamie kommt nicht so cool, wird aber voll akzeptiert, wie eben alles, außer das Christentum.&lt;br /&gt;Ein Preistausch wird manchmal gewährt, nicht aber Harald, der sich penetrant über den Gewinn eines weißen Sommerschals muckiert. &lt;i style=""&gt;Du hälst jetzt die Fresse und gibst dich zufrieden! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Je später der Abend, desto ausgelassener das Publikum. Neben mir küsst sich ein schwules Paar so inniglich, dass ich den Blick nicht von ihnen lassen kann.&lt;i style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Kitty und Mary werden langsam müde und die anfangs vollgestopften Reihen leeren sich. &lt;i style=""&gt;Mensch, ich hätte jetzt Hunger auf ein Stück Palmin, &lt;/i&gt;sagt Mary zu Kitty.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auf dem Nachhauseweg fühlt man sich beschwingt und versaut. Aber wem tut es heute nicht gut, mal einen schlüpfrigen, politisch völlig unkorrekten Abend mit ganz normalen Irren, wie wir sie alle sind, zu verbringen, an dem verbal alle Hüllen fallen, und wo sich ganz direkt und ganz subtil, in vollster Selbstironie und sozusagen symbolisch über die Lächerlichkeit der Menschheit lustig gemacht wird?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-114822399057881799?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/114822399057881799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=114822399057881799&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114822399057881799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114822399057881799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/05/kiezbingo_21.html' title='Kiezbingo'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-114504849125575162</id><published>2006-04-14T22:58:00.000+02:00</published><updated>2006-04-14T23:11:30.726+02:00</updated><title type='text'>American military base</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Am Wochenende hab ich M. Besucht, eine kolumbianische Freundin, die mit einem Amerikaner verheiratet ist, der nun in Hanau stationiert ist. Sie wohnen am Rande der Stadt in einer erschreckend deutschen Doppelhaushälftenneubausiedlung. Für die Kinder gibt es einen Spielplatz zwischen den Häusern, wo wir Zeit mit M.s Söhnen verbringen wollen: David radelt auf einem grellen Plastikfahrrad mit Stützrädern los. Um die Ecke steht ein schwarzer amerikanischer Sportwagen mit offener Tür im Weg, aus dem laut HipHop-Musik dröhnt. Die Kinder stehen starr und andächtig darum herum. Ein großer Schwarzer ruft „How´re you doin´“, stellt sich freundlich vor, bietet uns etwas zu Trinken an und schenkt den Söhnen Caprisonne.&lt;br /&gt;Später fahren wir zum Militärgelände um gallonenweise Benzin zu Amipreisen zu tanken und damit ich etliche Dollars für sehnlichst vermisste amerikanische Ungesundheiten ausgeben kann. Am „gate“ stehen Wachmänner mit Knarren und ohne M.s und ihren Militärausweis komme ich nicht rein. Sie weist mich darauf hin, dass ich am Eingang salutieren müsse und lacht sich schlapp, dass ich fast darauf reingefallen wäre. Meine Daten werden sorgfältig in den Computer eingetippt.&lt;br /&gt;Drinnen laufen alle Soldaten in Tarnuniformen, Stiefeln und Filzmützen herum und salutieren sich gegenseitig. Wir besuchen M.s Mann in seinem Büro. Er sitzt in seiner Tarnuniform vor dem Computer und wirkt angespannt. Daneben hängt an einer goldbespitzten Stange eine riesige amerikanische Flagge und das amerikanische Wappen mit Adler füllt die gegenüberliegenden Wand; aus dem Radio kommt Countrymusik. Er erklärt, dass er in seiner Position als First Lieutenant die Verantwortung für eine Menge von Soldaten trägt und dass das amerikanische Militär dazu da sei, Konflikte zu vermeiden. So eine Art Antikonfliktteam also? Als wir auf dem Weg zur Kantine das Gebäude verlassen, fällt mein Blick auf quadratische Blumenbeete rechts und links der Eingangstür. Mit weißen Kieselsteinen sind auf weichem grünen Moos vier Buchstaben kunstvoll gelegt: K I L L. Es sieht hübsch aus auf dem sonst tristen Gelände. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-114504849125575162?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/114504849125575162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=114504849125575162&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114504849125575162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114504849125575162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/04/american-military-base.html' title='American military base'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-114338510618882556</id><published>2006-03-26T16:04:00.003+02:00</published><updated>2010-02-05T11:04:44.099+01:00</updated><title type='text'>Frauenklo</title><content type='html'>oder: Künstler sind auch nur Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Trödler &lt;/span&gt;in Kreuzberg ist ein netter Laden mit samtrot-rauchigem Weissweinambiente und Serrano-Schinken auf der Speisekarte. Die Leute, die da rumhängen, oder sich vielmehr dort hineinarrangieren, lassen ihre Hände mit Zigaretten über die Satinsofalehne hinabsinken, während der Mund, der leicht lächelnd in die entgegengesetzte Richtung zeigt, leise spricht. Der Rest des Körpers ist dazwischen hingegossen, vollendet mit irgendeinem kleinen, grellen Detail, wie roten Pumps über schwarzen Strümpfen, die im Offbeat der Musik (Doors) wippen. Alle sehen aus wie Künstler und dennoch fühlt man sich nicht fehl am Platz und kriegt auch keinen Ärger, wenn man zweimal hintereinander Leitungswasser bestellt (wie Pablo). Wahrscheinlich entspricht das sogar der Künstlermanier.&lt;br /&gt;Zum Frauenklo führt ein sehr kleiner, sehr enger Gang mit drei schmalen Stufen, die direkt vor der Tür enden. Als ich dort ankomme, ist die Tür verschlossen. In Anbetracht des Ambientes der Kneipe wundert mich das nicht, es gibt sicherlich so manches, was eine Frau um halb zwei Uhr morgens auf diesem Klo zu tun hat: Lippenstift lasziv verwischen, hartnäckige Fasern von Serrano-Schinken aus den Zähnen pulen, beim Pizzaservice anrufen und etwas nach Hause bestellen, weil man sich den Serrano-Schinken nicht leisten kann, Nase pudern oder "Nase pudern", im Spiegel intellektuelle Sätze üben....&lt;br /&gt;Ich überlege kurz, ob ich das weit offen stehende Männerklo benutzen soll, aber wie so oft sind es die stinkenden Pissoirs, die mich letztlich davon abhalten.&lt;br /&gt;Plötzlich geht die Tür vom Frauenklo auf und heraus kommt pfeifend ein mittelgroßer Mann im schwarzen Sakko, die Haare von einzelnen grauen Strähnen durchzogen und mit Drei-Tage-Bart. Als er mich sieht, gefriert er im Türrahmen und ein letzter schriller Pfeifton hängt sich in die Luft zwischen uns. Sekundenlang starren wir uns perplex an. "Oh ja, das ist für Frauen, ne? Das hab ich nicht gecheckt jetz, sorry...", bricht er schließlich das Schweigen und drängt sich verlegen, doch irgendwie selbstüberzeugt grinsend an mir vorbei. Er hat einen leichten Akzent. Als ich das Klo betrete, sehe ich, dass er nicht runtergespült hat und überlege kurz, ob ich ihm hinterherrufen soll, dass er das aber zumindest hätte tun können (die Sau).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich zu unserem Tisch zurückkehre, sind Bertl, Lyne und Pablo etwas aufgeregt, weil sich kurz zuvor Birol Ünel, der verrückte Koch aus "Soul Kitchen" an den Nebentisch gesetzt hat. Er sei vor ein paar Minuten vom Klo gekommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-114338510618882556?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/114338510618882556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=114338510618882556&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114338510618882556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114338510618882556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/03/frauenklo.html' title='Frauenklo'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-114322353104839134</id><published>2006-03-24T18:24:00.000+01:00</published><updated>2006-03-25T13:05:54.676+01:00</updated><title type='text'>Frühling</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(ziemlich bitter)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich daran, dass man einen Spaziergang macht, wenn der Frühling da ist und gehe los. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Natürlich ist meine Jacke zu dünn: typisches Fehlverhalten naturentwöhnter Großstadtbewohner. Also gehe ich schneller und verzichte darauf, auf einer Bank den Artikel über die roten Khmer zu lesen. Stattdessen schaue ich von der Lohmühlenbrücke und sehe zerbrochene Eisschollen, die wie große Stücke Styropor im schmutzigen Wasser treiben. Enten spazieren wackelig darüber hinweg und lassen sich auf der anderen Seite wieder ins Wasser rutschen. Ein paar Meter weiter fischen Feuerwehrleute zwei tote raus und warnen Jogger vor der Vogelgrippe. Ich denke, dass für die Enten der lange Winter bestimmt auch hart war. Für alle war er hart, für mich nicht. Ich mag nicht, wenn der Winter geht und alles auftaut, außer ich. Ich mag keine offensichtlichen Jedermannsgründe zur Freude.&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg sehe ich aus dem Augenwinkel, wie ein weißer Kleintransporter an der Straßenecke halb auf dem Gehweg hält. Ohne Hast steigt ein Mann mit Baseballkappe und zu kurzen Röhrenjeans aus. Seine Schuhe sind staubig und gehören zu dieser Sorte, die bei Mittvierzigern gerade in Mode zu sein scheint: Mischung aus pseudosalonfähigen Lederschuhen und durch sportliche Querstreifen gekennzeichneten Freizeitlatschen. Er geht hinten um den Wagen herum, öffnet die rechte Schiebetür und entnimmt dem Inneren des Autos zwei quadratische, olivbraune Säcke, die an einer Metallvorrichtung befestigt sind. Dieses Konstrukt wie nebensächlich in seiner Hand baumelnd, schlendert er, mit der rechten in der Hosentasche zum Briefkasten an der Ecke, tippt beilläufig einen geheimen Code ein, woraufhin sich eine zuvor unsichtbare Klappe an der Unterseite öffnet. Seine linke Hand schwingt gleichgültig mit den Säcken darunter und fängt die handvoll herausfallender Briefe auf. Während des Vorgangs blickt der Mann unverwandt in den strahlblauen Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-114322353104839134?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/114322353104839134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=114322353104839134&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114322353104839134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114322353104839134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/03/frhling.html' title='Frühling'/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24610122.post-114313836821506240</id><published>2006-03-23T19:22:00.000+01:00</published><updated>2006-03-24T12:33:41.366+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/220/2552/1600/bartkauz.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/220/2552/320/bartkauz.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Der &lt;a href="http://www.eulenwelt.de/europ_bartkauz.htm"&gt;Bartkauz...&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24610122-114313836821506240?l=pipapopu.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://pipapopu.blogspot.com/feeds/114313836821506240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24610122&amp;postID=114313836821506240&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114313836821506240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24610122/posts/default/114313836821506240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://pipapopu.blogspot.com/2006/03/der-bartkauz.html' title=''/><author><name>audrey horne</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://1.bp.blogspot.com/-4d8DEij2TVE/TgcmtxYo-II/AAAAAAAAAFM/NeBE6wT792g/s220/P1010164.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
